Liebe Eltern,

nicht nur Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter steht ein aufregendes Unterfangen bevor, nein, auch auf Sie kommt eine Zeit großer Veränderungen zu. Das eigene Kind für ein halbes oder ganzes Jahr zum Schulaufenthalt zu schicken, nicht nur um die Ecke, wo man bei Bedarf kurz mal zum Kaffee hinfahren kann, sondern auf die andere Seite der Erde, das bringt schon Veränderungen mit sich. Und sei es nur, dass der Platz am Tisch bei den Mahlzeiten leer bleibt. Umso wichtiger ist es, bei der Wahl der Organisation, der man sein Kind anvertraut, ein gutes Gefühl zu haben. Keine Frage, die von uns angebotenen Schulen finden Sie zum Teil auch bei anderen Organisationen im Programm und die Gastfamilien werden durch die Ministerien bzw. die Schulen organisiert, d.h. die Programme in Down Under sind im Wesentlichen immer die gleichen. Was Sie also brauchen ist eine Organisation, die Sie rundum betreut, Menschen, die Sie durch jahrelange Erfahrung optimal beraten und gut begleiten. Eine Organisation, die als ausschließlicher Down Under Spezialist das ganze Wissen auf diese Länder fokussiert hat, welche die Schulen aus eigener Anschauung und die Verantwortlichen vor Ort persönlich kennt.


Eine Organisation, die nicht nur Ansprechpartner bis zur Abreise des Schülers ist, sondern auch während des gesamten Aufenthaltes für Sie und den Schüler da ist, sich um die kleineren und hoffentlich seltenen größeren Problem kümmert und den Schüler nach der Rückkehr nicht als Karteikarte im Keller verschwinden lässt. Bei uns steht der Schüler und seine Bedürfnisse vom ersten Moment an im Mittelpunkt, sein Wohl und auch das seiner Eltern nehmen wir sehr ernst. 

Wir sind selbst Eltern und wissen durchaus um die Sorgen und Bedenken, die einen immer wieder beschleichen, wenn man das Gefühl hat, nicht helfen oder eingreifen zu können, weil man zu weit entfernt ist. Bitte wenden Sie sich immer an uns, wenn Sie diesbezüglich ein Anliegen haben.


Wir wünschen unseren Schülern einen schönen, eindrucksvollen Aufenthalt, der ihr weiteres Leben positiv beeinflussen wird.


Ihnen, liebe Eltern, wünschen wir eine entspannte Zeit, in der Sie behutsam aus der Ferne Ihre Kinder begleiten und nach der Sie sich freuen, sie wieder in die Arme nehmen zu können – als alt vertrauten und doch ganz neuen Menschen.

 

Ihre

 

Margit Fahrländer und Tim Velinsky


Liebe Schülerin, lieber Schüler,

du hast den Wunsch, einen Aufenthalt im Ausland zu verbringen. Deine Wahl ist auf Australien oder Neuseeland gefallen, das ist eine gute Wahl! Das sagen wir nicht, weil wir diese Programme vertreten, sondern wir vertreten diese Programme, weil wir der Meinung sind, dass es sich hier um zwei der bemerkenswertesten Länder der Erde handelt. 

 

Jetzt hast du dich also dazu entschieden, diesen Schritt zu wagen und bist zuversichtlich und voller Neugierde – aber manchmal mischen sich auch Zweifel und Bedenken ein und dann tauchen tausend Fragen auf. Ein paar möchten wir dir hier beantworten.

 

War mein Entschluss der richtige? Ja, denn du bist nicht der Erste und sicherlich auch nicht der Letzte, der diesen Schritt mit den gleichen Befürchtungen geht und wir haben in all den Jahren, in denen wir Schüler begleitet haben, keinen einzigen kennen gelernt, der freiwillig vor der Zeit zurückgekommen ist – im Gegenteil, ca. jeder fünfte Schüler verlängert seinen Aufenthalt.

 

Alleine in einer fremden Familie, in einem Land, in dem man von morgens bis abends nur Englisch spricht, das du zwar ganz gut kannst, aber wird es auch ausreichen? Es wird. Die Australier und die Neuseeländer sprechen ein britisch orientiertes Englisch, das für unsereins sehr gut zu verstehen ist und nach wenigen Wochen wirst du englisch denken und nachts englisch träumen und hin und wieder gar nicht mehr merken, in welcher Sprache du gerade sprichst. Auch in der Schule haben deutsche Schüler keine Probleme dem Unterricht zu folgen, innerhalb weniger Tage geht das alles wie von selbst.

 

So weit weg von der eigenen Familie, so weit weg von den Freunden, der besten Freundin, dem besten Freund. Werde ich Heimweh bekommen? Ja. Jeder kriegt irgendwann einmal Heimweh. Die einen schon bevor sie überhaupt abgeflogen sind, am Flughafen, wenn sie sich von den Eltern verabschieden müssen. Andere, wenn sie im Flugzeug müde werden und über ihre Situation nachdenken oder nach der Ankunft, wenn man auch noch die neu gewonnenen Freunde verabschieden muss. Die Letzten sind dann die, die erst dann Heimweh kriegen, wenn sie das erste Mal Stress in der Schule haben. Aber auch das geht vorbei und wegen unüberwindlichem Heimweh ist auch noch niemand zurückgekommen.

 

Werden meine Freunde hier in Deutschland auch mit mir Kontakt halten, komm ich nach meiner Rückkehr wieder in die Clique rein? Das wissen wir nicht. Aber auch hier zeigt die Erfahrung, dass die Schüler, die ein ganzes oder auch nur ein halbes Jahr weg waren, so viele neue Eindrücke und neue Freunde gefunden haben, dass ihre alten Freunde in der Heimat den ursprünglich enorm hohen Stellenwert verloren haben. Viele zurückgekehrte Schüler berichten, dass die nach der Rückkehr nur noch wenige, dafür aber wirklich gute Freunde hatten und gar keine vermissten – nur vielleicht die in Down Under.

 

Sicher fallen dir noch viel mehr Fragen ein. Dann schreib einfach eine E-Mail an info@abroad-study.de, wir werden sie dir beantworten.

 

Margit Fahrländer und Tim Velinsky